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Haben Sie nah am Wasser gebaut ?
es sind Informationen und Gedanken zum Thema
„Tränen“.
Zunächst haben Tränen in unserem Körper die
Aufgabe, unsere Augen zu schützen. Sie werden
in der Tränendrüse gebildet und halten unsere
Augen feucht, damit Staubpartikel etc. "weggespült" werden können. Bei
Reizung der Augen werden daher mehr Tränen gebildet....unser Auge "tränt".
In unserem seelischen Befinden hat das Tränenvergießen ebenfalls einen Sinn
und ist wichtig, um Emotionen zu verarbeiten. Bei starken
Gefühlsempfindungen wirken fließende Tränen fast immer befreiend und
entspannend. Somit sind sie für die seelische Reinigung unbedingt erforderlich
und sollten nicht zurückgehalten werden. Dabei ist es unerheblich, ob jung oder
alt, Mann oder Frau.
Diese Tränen werden aus unterschiedlichen Gefühlen geweint…. mal ist es
große Freude, tiefe Trauer oder Rührung. Manchmal kann sogar Wut einen
Tränenfluss in Gang setzen. Das geschieht dadurch, dass unser vegetatives
Nervensystem, das wiederum stark mit dem Gefühlszentrum im Gehirn
verbunden ist, die Drüsen in unserem Körper anregt. Stellt sich ein starkes
Gefühl, gleich welcher Art ein, reagiert der Körper unterschiedlich. Es gelangen
Hormone z.B. Adrenalin in die Blutbahn, es werden aber auch Flüssigkeiten wie
z.B. Tränen produziert. Dennoch ist diese körperliche Reaktion oftmals von Tag
zu Tag verschieden. Manchmal hat man eben "etwas näher am Wasser gebaut"
und ein anderes Mal hat man seine Gefühle "im Griff".
Besonders in der heutigen Zeit ist es "uncool", wenn eine Gefühlsregung in
Form von Tränen sichtbar wird. Da gilt ER ganz schnell als "Memme" oder SIE
als "Heulsuse".
Doch sind es nicht gerade diese "feuchten Augen",
wenn wir einen lieben Menschen nach langem wiedersehen,
oder wenn jemand aus seinem langen Berufsleben ausscheidet,
oder wenn Tochter oder Sohn vor dem Traualtar stehen, oder oder.....
die uns als einen Menschen mit viel Gefühl und Herzenswärme erscheinen
lassen, welche heutzutage oftmals fehlen?
-ct-
